Heuschnupfen: typische Symptome, bei denen Homöopathie hilft.

Was sind die häufigsten allergischen Reaktionen bei Heuschnupfen?

Wohl nahezu jeder fünfte Mensch leidet heute unter Heuschnupfen. Laut Studien sind 15–20 Prozent der Gesamtbevölkerung von dieser Allergie betroffen. Der Deutsche Allergie- und Asthmabund (DAAB) geht von ca. 13 Millionen Heuschnupfen-Betroffenen (Patienten mit saisonaler allergischer Rhinitis) in Deutschland aus. Tendenz steigend. Heuschnupfen gilt als häufigste allergische Erkrankung. Obwohl die Allergie sich durch unterschiedlichste Symptome an Atmungsorganen, Rachen, Augen usw. äußert, gilt sie nach medizinischem Verständnis als allergisch bedingte Entzündung der Nasenschleimhaut – eine sogenannte allergische Rhinitis. Die Allergie wird durch eine Überempfindlichkeit der körpereigenen Abwehr gegen Pollen ausgelöst und wird deshalb auch Pollenallergie oder Pollinosis genannt.

Welche Heuschnupfen Symptome können auftreten?

Die typischen Heuschnupfen-Symptome sind vielfältig und betreffen insbesondere die Schleimhäute von Nase, Rachen und Augen. Oft ähneln sie denen von Erkältung und Schnupfen. Die allergische Reaktion des Immunsystems äußert sich durch:

  • eine laufende oder triefende Nase bzw. Fließschnupfen (klares, wässriges Nasensekret)
  • eine Überempfindlichkeit der Nase
  • erschwerte Atmung
  • heftiges und langanhaltendes Niesen bzw. Niesanfälle
  • Bindehautentzündungen sowie durch tränende, brennende, stark gerötete oder juckende Augen.

Ein lästiges Symptom, über das Allergiker klagen, ist der starke Juckreiz: ein Jucken, von dem Mund, Lippen, Rachen, Nase und Ohren betroffen sein können. Zusätzlich machen sich Begleiterscheinungen wie z. B. Schlappheit, Abgeschlagenheit, Tagesmüdigkeit, verminderte Konzentrations- und Lernfähigkeit, Kopfschmerzen sowie Magen-Darm-Störungen bemerkbar. Nicht oder unzureichend behandelter Heuschnupfen kann dazu führen, dass sich die Pollenallergie als Etagenwechsel auf die unteren Atemwege ausweitet. Im Ernstfall entsteht sogar Asthma (allergisches Asthma).

Wie lange beim Heuschnupfen die Symptome auftreten, ist von verschiedenen Faktoren abhängig. Zum Beispiel von der persönlichen Empfindlichkeit gegen das Allergen, von der Blütezeit der allergenen Pflanze und dem individuell gegebenen Kontakt des Patienten zum jeweiligen Allergen (Entfernung, Aufenthalt im geschlossenen Raum oder draußen usw.).

Ursache für Heuschnupfen: Blütenstaub entzündet obere Atemwege

Heuschnupfen wird durch Pollen in der Luft ausgelöst

Die Ursache der Pollenallergie ist eine Überempfindlichkeit der körpereigenen Abwehr gegen harmlose Pollen – also feinster Blütenstaub von Bäumen, Sträuchern, Gräsern oder Getreide. Dieser reichert sich in hoher Konzentration in der Luft an und wird vom Menschen eingeatmet. Das Immunsystem wertet die Pollen als Gefahr für den Körper und reagiert allergisch, die oberen Atemwege entzünden sich. Etwa 4.000 bis 8.000 feinster Pollenstaubkörner nimmt jeder Mensch allein durch die Atmung in sich auf. Für Allergiker sind bereits 50 Pollenkörner pro Kubikmeter Luft zu viel! Auch wenn die „klassische“ Pollensaison aufgrund der Hauptblütezeiten für den gesamten Frühling und Sommer angesetzt wird – die tatsächliche Flugzeit der Pollen dauert länger. Denn: Viele Pflanzenarten blühen bereits sehr früh im Jahr oder auch noch im Spätherbst, sodass die Pollenflugzeit sich nahezu über das ganze Jahr verteilt. Der Klimawandel sorgt dafür, dass sich durch die Erderwärmung die Blütenzeiten und somit die Pollensaison verlängern. Ferner siedeln sich zunehmend exotische Pflanzen an, deren Blütenstaub ebenfalls allergische Reaktionen auslöst. Oft reagieren Heuschnupfen-Patienten auf Pollen verschiedener Pflanzen.

Pollenbelastung – nicht nur im Frühjahr und Sommer

Es beginnt mit den sogenannten Frühblühern, also Birke, Haselnuss, Ulme, Esche, Weide, Hainbuche, Pappel und Erle. Ihre allergieauslösenden Pollen verteilen sich etwa ab Ende Februar, bei milden Wintern teilweise sogar schon Ende Januar in der Luft. Insbesondere der Blütenstaub von Laubbäumen ist ein typischer Auslöser von Heuschnupfen-Anzeichen. Im Übergang zum Sommer kommen weitere Pflanzen hinzu: Platane, Linde, Eiche, Kiefer, Fichte, Ahorn, Flieder – außerdem Gräser, Roggen, Hafer, Gerste, Spitzwegerich, Brennnessel, Goldrute, Gänsefuß, Beifuß u.v.m.

Die Pollenflugzeiten verlaufen je nach Witterung, Mikroklima und Standort unterschiedlich: Pollenflüge beginnen, enden und dauern in jedem Jahr unterschiedlich. Der Deutsche Wetterdienst ermöglicht durch seine tagesaktuellen Pollenvorhersagen eine gute Einschätzung der jeweiligen regionalen Gefährdungssituation durch Pollenallergene. Er visualisiert für die acht bedeutendsten allergene Pollen in Deutschland (Hasel, Erle, Esche, Süßgräser, Birke, Roggen, Beifuß und Ambrosia) die in der Luft zu erwarteten Pollenkonzentrationen auf Karten.

Viele Websites enthalten Pollenflugkalender mit pflanzenspezifischen Angaben zur Intensität der Belastung und typischen Pollenflugzeiten. Darüber hinaus leisten zahlreiche Pollen-Apps wertvolle Dienste und können Betroffene mobil bzw. standortorientiert (GPS) informieren bzw. mit Prognosen und hilfreichen Zusatzinfos versorgen.

Was hilft gegen Heuschnupfen?

Heuschnupfen-Patienten leiden Jahr für Jahr an Juckreiz, laufenden Nasen und weiteren unangenehmen allergischen Symptomen. Wer diese einfach mit Antihistaminika bekämpft, gesundet nicht zwangsläufig: Man riskiert, dass man die lästigen Beschwerden gegen andere unerwünschte eintauscht. So gehören Müdigkeit, Schwindelgefühle und Kopfschmerzen zu den Nebenwirkungen von Antihistaminika. Wenn Sie Ihre Allergie lieber sanft und natürlich angehen möchten, probieren Sie es am besten mit homöopathischen Mitteln. Homöopathie kann helfen, die Immunreaktion Ihres Körpers auszubalancieren und Ihre Beschwerden zu lindern.

Vor allem Kombinationen homöopathischer Wirkstoffe tragen dazu bei, den Organismus so umzustellen, dass das Immunsystem die allergischen Überreaktionen nach und nach zurückfährt. Besonders bewährt haben sich Wirkstoffkombinationen aus Luffa operculata D4 (Schwammgurke), Galphimia glauca D3 (Kleiner Goldregen) und Cardiospermum halicacabum D3 (Herzsame), wie sie die DHU anbietet. Heuschnupfenmittel DHU gibt es als Tabletten und als Lösung, es wirkt bei Heuschnupfen und ganzjährigem allergischem Schnupfen. Das homöopathische Arzneimittel lindert hier die typischen Symptome:

  • Die Reizungen der Schleimhäute in Nase, Hals und Rachen klingen ab.
  • Die verstopfte Nase wird wieder frei und hört auf zu jucken.
  • Das Brennen in den tränenden Augen und der Niesreiz lassen nach.
  • Außerdem macht das Mittel nicht müde und kann auch Kindern ab 6 Jahren verabreicht werden.
Heuschnupfen mit Homöopathie lindern

Nach Rücksprache mit dem Arzt können Schwangere Heuschnupfenmittel DHU nebenwirkungsfrei anwenden. Gegenüber schulmedizinischen Präparaten lässt sich Heuschnupfenmittel DHU im Rahmen der empfohlenen Dosierung variabel einnehmen: In der akuten Phase der Pollenbelastung reicht manchmal eine Einmalgabe am Tag nicht aus. Je nach Bedarf können Sie das Mittel problemlos über den Tag verteilt etwa bis zu 6-mal einnehmen, um immer wieder einen Reiz zu setzen. Im Gegensatz zu Antihistaminika, die nur bei akuten Beschwerden angewendet werden, können Sie Heuschnupfenmittel DHU bereits vor der Pollenbelastung einnehmen. Ihr Vorteil: Beginnen Sie mit der Therapie bereits zwei bis vier Wochen vor dem ersten Pollenflug und Ihre allergischen Beschwerden zur Zeit des Pollenflugs treten gleich deutlich milder auf oder bleiben sogar komplett aus.

Bei Heuschnupfen Kontakt mit Pollen meiden

Unser Tipp: Das erste bzw. naheliegendste Mittel gegen eine Pollenallergie ist das Meiden der Allergene. Lassen Sie von einem Allergologen einen Hauttest, Prick-Test oder IgE-Test (allergiespezifische Antikörper) durchführen. So stellen Sie sicher, ob es sich bei Ihren Beschwerden um eine Allergie handeln kann. Und Sie verschaffen sich Klarheit darüber, gegen welche Pollen Sie allergisch sind. Nur so können Sie Pollenflugkalender, Pollenflugvorhersagen und Pollen-Apps sinnvoll nutzen und den Kontakt mit entsprechenden Allergenen vermeiden oder reduzieren. Im Gespräch mit dem Facharzt können Sie klären, welche Behandlung oder Therapie für Sie in Frage kommt.

Pollenflugkalender können Betroffenen helfen

Hilfreiche Tipps: Wie gehe ich Pollen aus dem Weg?

  • Lieber kurz stoßlüften als langes Kipplüften. Pollenschutzgitter vor Fenstern ermöglichen Ihnen, trotz Pollenflug, zu lüften.
  • Regelmäßiges Saugen und Wischen hilft, den Blütenstaub in der Wohnung zu reduzieren. Am besten aber nicht selbst saugen, weil dadurch vorhandene Pollen aufgewirbelt werden können. Auch das Wechseln der Filter sollten Sie lieber anderen überlassen. Staubfänger in der Wohnung vermeiden.
  • Der Markt bietet spezielle Filter für Staubsauger an, die ein unnötiges Aufwirbeln von Staub verhindern. Speziell für Allergiker entwickelte Staubsauger mit versiegeltem Gehäuse machen ein Austreten von Blütenstaub unmöglich. Auch für den Pkw sind Pollenfilter erhältlich, die ein Eindringen von Blütenstaub durch die Lüftung unterbinden. Autofenster schließen.
  • Während der Pollensaison Wäsche nicht draußen zum Trocknen aufhängen.
  • Während der Pollensaison getragene Kleidung nicht im Schlafzimmer wechseln, damit sich hier kein Blütenstaub verteilt. Pollenbelastete Kleidung außerhalb des Schlafzimmers ablegen.
  • Duschen Sie vor dem Schlafengehen. So verhindern Sie, dass Sie Blütenstaub, der sich in den Haaren festgesetzt hat, nachts einatmen.
  • Schlafen Sie in der Pollenflugzeit bei geschlossenen Fenstern.
  • Im ländlichen Raum ist die Pollenbelastung am frühen Morgen am größten. In der Stadt ist die Luft besonders abends pollenbelastet. Stadtbewohner lüften in der Pollenflugzeit deshalb eher morgens, Landbewohner eher abends. Entsprechend sollten Sie auch Ihre Freizeitaktivitäten in der Pollensaison zu geringer belasteten Tageszeiten ausüben.

 

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