Heuschnupfen-Behandlung

Behandlungsmöglichkeiten des allergischen Schnupfens

Heuschnupfen bzw. Pollenallergie ist in Deutschland die häufigste allergische Erkrankung. Millionen von Menschen sind von dieser Allergie betroffen. Allein rund 14,8 Prozent der Erwachsenen in Deutschland sind Pollenallergiker (Quelle: Allergieinformationsdienst, Helmholtz Zentrum München – Deutsches Forschungszentrum für Gesundheit und Umwelt). Ausgelöst wird diese allergische Entzündung der Nasenschleimhaut hauptsächlich durch Pollen von Laubbäumen wie Birke, Erle, von Strauchgewächsen wie Hasel oder von Kräutern, Gräsern und Getreide. Pollenallergie gilt als eine Form des allergischen Schnupfens und tritt im Gegensatz zum ganzjährigen allergischen Schnupfen nur saisonal auf, d. h. zu den Pollenflugzeiten bestimmter Pflanzen. Die sogenannte saisonale allergische Rhinitis weist u. a. folgende typische Symptome auf: eine laufende oder triefende Nase bzw. Fließschnupfen, verstopfte Nase, Juckreiz in der Nase, Niesanfälle, Bindehautentzündung mit tränenden und/oder juckenden Augen, außerdem diverse weitere Symptome wie z. B. Kratzen und Juckreiz im Hals-Rachen-Bereich sowie Müdigkeit und Abgeschlagenheit.

Heuschnupfen Behandlung

Was kann man gegen die allergischen Beschwerden tun? Zunächst gilt allgemein bei einer Allergie das Prinzip der Vermeidung der allergieauslösenden Substanz: Heuschnupfen-Patienten sollten deshalb den Kontakt zu allergieauslösenden Pollen so weit wie möglich meiden. Dazu zählen Verhaltensmaßnahmen wie z. B. das Abstimmen von Outdoor-Aktivitäten auf weniger pollenbelastete Tages- oder Jahreszeiten/Regionen (Pollenvorhersage, Pollenflugkalender), richtiges Lüften oder darauf zu achten, pollenbelastete Kleidung außerhalb des Schlafzimmers abzulegen u. v. m., siehe dazu: Tipps bei Pollenallergie. Ergänzende Hausmittel wie Inhalieren mit heißem Wasserdampf oder Nasendusche können bei Heuschnupfen sinnvolle Maßnahmen sein. Verschiedene Symptome des Heuschnupfens können darüber hinaus mit homöopathischen Arzneimitteln behandelt werden. Dafür stehen zahlreiche homöopathische Einzelwirkstoffe zur Verfügung, die man als Globuli oder Tabletten einnehmen kann. Besonders vorteilhaft sind homöopathische Komplexmittel, in denen verschiedene homöopathische Wirkstoffe miteinander kombiniert sind und so verschiedene Symptome adressieren.

Heuschnupfen-Behandlung durch Medikamente oder Hyposensibilisierung

Bei der Behandlung von Heuschnupfen kommen verschiedene Therapie-Optionen in Frage und können ggf. auch miteinander kombiniert werden. Prinzipiell gilt: Reduzieren Sie den Kontakt mit den allergieauslösenden Pollen. Um die Symptome zu lindern, kommt die Behandlung mit Medikamenten (z. B. Tabletten, Augentropfen, Nasensprays) in Frage. Hier gibt es verschiedene orale und/oder lokal anzuwendende Präparate: Antihistaminika (z. B. Cetirizin), Mastzellstabilisatoren sowie kortisonhaltige Nasensprays, Sprays zum Abschwellen der Nasenschleimhaut (Dekongestiva) und ergänzende Salzwasser-Nasensprays zum Befeuchten der Schleimhaut. Eine andere Option ist eine Immuntherapie bzw. Hyposensibilisierung. Dabei handelt es sich um eine langfristige Behandlung, die darauf abzielt, das Immunsystem an die allergieauslösende Substanz zu gewöhnen. Viele Pollen-Allergiker bevorzugen eine Behandlung, die natürlich, sanft und schonend ist. Hier empfehlen sich homöopathische Mittel, z. B. Heuschnupfenmittel DHU. Dieses kann helfen, die akuten Phasen zu überstehen, indem es die Beschwerden an Augen, Nase und Gaumen reduziert oder ganz verschwinden lässt.

 

Antihistaminika: Wirksam, aber nicht heilend

Sie sind wirksam, aber nicht heilend: Antihistaminika. Wer mit akuten Beschwerden zu kämpfen hat, greift oft zum schnell wirkenden Antihistaminikum. Der Hintergrund: Bei einem Kontakt mit einem Allergen schüttet der Organismus den Botenstoff Histamin aus, der für die allergischen Reaktionen verantwortlich ist. Ein Antihistaminikum kann die Wirkung von Histamin abschwächen oder aufheben, indem es die Rezeptoren besetzt, an die sich üblicherweise das Histamin anlagert. Im Fall eines allergischen Schnupfens sind dies die sogenannten H1-Rezeptoren. Die in Form von Tabletten, Säften oder Tropfen eingenommenen Medikamente (z. B. Wirkstoff Cetirizin oder Loratadin) beseitigen jedoch nicht die Allergie, sondern unterdrücken nur die Symptome. Grundsätzlich unterscheidet man heute allgemein zwischen drei Generationen von H1-Antihistaminika:

  • die H1-Antihistaminika der ersten Generation sind ältere Antihistaminika, die auch die Effekte des Histamins an H1-Rezeptoren im Zentralnervensystem hemmen und damit eine sedierende (beruhigende) sowie antiemetische (Erbrechen verhindernde) Wirkung haben. Sie werden daher heute primär bei Reisekrankheit eingesetzt (z. B. Wirkstoff Diphenhydramin)
  • H1-Antihistaminika der zweiten Generation (z. B. Wirkstoff Cetirizin, Loratadin und Terfenadin) passieren nicht oder nur im verringerten Maße die Blut-Hirn-Schrankeund haben so keine oder nur geringere sedierende Wirkung
  • H1-Antihistaminika der dritten Generation sind Weiterentwicklungen der H1-Antihistaminika der zweiten Generation (z. B. Wirkstoff Levocetirizin), bieten aber kaum therapeutische Vorteile

Systemische Antihistaminika wirken zwar „bei Bedarf“ schnell und umfassend, können aber Nebenwirkungen zur Folge haben: Viele Menschen leiden bei diesen Arzneimitteln unter unangenehmen Nebenwirkungen wie z. B. Müdigkeit, Schlafstörungen, Schwindel, Magen-Darm-Beschwerden, Mundtrockenheit und Kopfschmerzen. Insbesondere die sedierenden Eigenschaften können sich negativ auf Leistungsfähigkeit, Konzentration und die motorischen Fähigkeiten auswirken.

Zum Einsatz kommen außerdem lokale Glukokortikoide als Nasensprays oder Augentropfen. Diese drängen die allergische Entzündung zurück und haben damit auch eine abschwellende Wirkung auf die Schleimhäute. Die Sprays bzw. Tropfen müssen bereits kurz vor Beginn des jeweiligen Pollenflugs regelmäßig angewendet werden, um eine gute Wirkung zu erzielen. Mögliche Nebenwirkungen sind z. B. Trockenheit und Reizzustände der Schleimhäute, bei Nasensprays auch Nasenbluten und Kopfschmerzen.

Bei verstopfter Nase können kurzfristig bzw. bei Einsetzen der Beschwerden sogenannte abschwellende Nasensprays oder Nasentropfen (Dekongestiva) angewendet werden.

 

Hyposensibilisierung: bei der Ursache ansetzen

Heuschnupfen langfristig durch Hyposensibilisierung behandeln

Die Hyposensibilisierung ist eine Therapie, die unmittelbar bei der Ursache einer bestimmten Allergie ansetzt. Sie kann vor allem bei Typ-I-Reaktionen (Soforttyp) für eine langanhaltende Besserung sorgen, in manchen Fällen sogar dauerhaft. Auch „spezifische Immuntherapie“ (SIT) genannt, soll sie dafür sorgen, dass sich das Immunsystem allmählich an das entsprechende Allergen, d. h. die Pollen gewöhnt. Das Ziel: Das Immunsystem soll das Allergen nicht mehr als gefährlich einstufen und die allergischen Reaktionen einstellen. Die SIT-Behandlung ist eine langfristige Behandlungsform und wird über mindestens drei Jahre empfohlen. Dabei wird – ausgehend von einer minimalen Menge – zunächst in wöchentlich steigender Dosis eine bestimmte Menge an Allergen-Extrakt verabreicht. Die SIT-Therapie gibt es in zwei Varianten: die subkutane (SCIT) und die sublinguale Immuntherapie (SLIT).

Bei der subkutanen Anwendung spritzt der Arzt das Allergen am Oberarm unter die Haut (= subkutan). Die Injektionen erfolgen nach individuell unterschiedlichen Therapie-Schemata. In der Phase der Dosissteigerung wird es häufiger gespritzt – von 1 x bis mehrmals pro Woche. In der Erhaltungsphase spritzt der Arzt das Medikament nur noch alle 4 – 8 Wochen. Zur Überwachung muss der Patient nach jeder Injektion noch eine Weile in der Praxis bleiben, da allergische Reaktionen möglich sind.

Ein etwas sanfteres Verfahren ist die sublinguale Immuntherapie (SLIT). Dabei verabreicht der Arzt die Allergen-Dosis in Form von Tropfen oder löslichen Tabletten unter die Zunge, die dort durch die Mundschleimhaut aufgenommen wird. Nach einer Einweisung durch den Arzt setzt der Patient später die Behandlung nach einem genau festgelegten Plan selbstständig fort. Genau wie bei der subkutanen Behandlung wird auch hier eine zunächst minimale Dosis nach und nach gesteigert. Der Allergiker geht dabei regelmäßig zur Kontrolle zum betreuenden Arzt, zunächst etwa alle ein bis zwei, später alle sechs Wochen.

Allergischen Schnupfen homöopathisch behandeln

Homöopathische Mittel sind eine natürliche Alternative bei der Behandlung einer Pollenallergie. So aktiviert beispielsweise Heuschnupfenmittel DHU den Organismus, das Immunsystem auszubalancieren. Das Medikament trägt dazu dabei, die Reaktionsbereitschaft des Organismus auf die allergieauslösenden Stoffe zu verringern, anstatt wie bei Antihistaminika die Symptome zu unterdrücken. Heuschnupfenmittel DHU lindert alle typischen Symptome einer Pollenallergie. Dabei wirkt es sanft, natürlich und nachhaltig – sowohl bei Pollenallergie als auch bei ganzjährig allergischem Schnupfen (z. B. TierhaarallergieHausstaubmilbenallergie).

Bei dem Medikament ergänzen sich drei bewährte homöopathische WirkstoffeCardiospermum halicacabum (Herzsame) ist eine wirksame pflanzliche Substanz, die in homöopathischer Aufbereitung bei entzündlich-allergischen Erkrankungen der Atemwege wie Pollenallergie und Juckreiz eingesetzt wird. Luffa operculata (Schwammgurke) hilft bei akutem, chronischem und allergischem Schnupfen, verstopfter Nase, Borkenbildung sowie Trockenheit von Nase, Hals, Rachen und Zunge. Galphimia glauca (Kleiner Goldregen) hilft bei allergischen Schleimhauterkrankungen wie saisonalem und ganzjährigem allergischem Schnupfen mit Niesanfällen, Juckreiz, Kribbeln, bei Schwellung oder Reizung der Bindehaut sowie bei geröteten, tränenden oder brennenden Augen. Das Besondere: Die Tabletten oder Tropfen des Heuschnupfenmittels DHU entfalten ihre Wirkung nicht allergenspezifisch, sondern regulieren das Immunsystem ganzheitlich. Ein großer Vorteil besteht darin, dass Heuschnupfenmittel DHU im Gegensatz zu Antihistaminika kaum Nebenwirkungen aufweist. Das homöopathische Mittel macht nicht müde und ist gut verträglich. Auch Schwindel, Beschwerden im Magen-Darm-Trakt oder Kopfschmerzen sind nicht zu befürchten.

Heuschnupfenmittel DHU – auch für Kinder eine gute Wahl

Heuschnupfen homöopathisch behandeln

Ganz ohne Arznei geht es bei vielen unter Heuschnupfen leidenden Kindern und Jugendlichen nicht – zu stark sind die Symptome. Diese können die Konzentration und die Freude in Schule und Freizeit enorm beeinträchtigen. Aufgrund der Nebenwirkungen von Antihistaminika (Müdigkeit, Abgeschlagenheit, Kopfschmerzen) bevorzugen viele Eltern für ihre Kinder natürliche und sanft wirkende Präparate. Aufgrund der besonderen Verträglichkeit empfiehlt sich Heuschnupfenmittel DHU auch für Kinder. Es macht nicht müde und führt daher auch in der Schule nicht zu Aufmerksamkeits- und Konzentrationsstörungen. Kindern ab 6 Jahren kann Heuschnupfenmittel DHU in Form von Tabletten verabreicht werden, Kinder ab 12 Jahren können auch die Tropfen nehmen. Dabei sollte die Dosierung stets an die individuellen Symptome angepasst werden. Bessern sich die Beschwerden, ist die Dosis zu verringern. Bei den Tabletten ist von Vorteil, dass diese leicht im Mund zergehen – so gibt es keine Probleme beim Schlucken. Auch in der Schwangerschaft und Stillzeit kann Heuschnupfenmittel DHU nach Rücksprache mit dem Arzt eingesetzt werden.  Sie möchten mehr über die Wirkstoffe des Heuschnupfenmittels DHU erfahren? Dann besuchen Sie Wirkstoffe >

 

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