Tipps bei Hausstauballergie

Im Schlafzimmer beginnen – Hausstaubmilben ernähren sich von Hautschuppen, Schimmelpilzen und dem Abrieb von Daunenfedern und wohnen deshalb gern in Bettzeug und Matratzen. Somit ist man den Allergenen – den Ausscheidungen der Milbe – im Bett am meisten und längsten ausgesetzt. So können Sie selbst aktiv gegen Ihre Hausstaubmilbenallergie vorgehen:

  • Lüften Sie Schlafzimmer und Betten regelmäßig und gründlich.
  • Benutzen Sie beim Staubsaugen spezielle Feinstaubfilter. Glatte Böden sollten Sie regelmäßig feucht wischen.
  • Beziehen Sie die Betten am besten jede Woche neu und schütteln Sie sie dabei kräftig aus (nicht im Raum!).
  • Waschen Sie Bettdecken und Kopfkissen häufig und möglichst heiß (über 60 °C).
  • Verwenden Sie möglichst keine federgefüllten Decken und Kopfkissen, hier fühlen sich die Milben besonders wohl.
  • Verwenden Sie keine Schaumstoffmatratzen.
  • Spezielle, allergenundurchlässige Bezüge für Bett und Matratze verhindern den Kontakt zwischen dem Schlafendem und dem Milbenkot.
  • In langen Vorhängen, auf Grünpflanzen und offenen Regalen sammelt sich vermehrt Hausstaub an, in dem die Allergene enthalten sind. Vermeiden Sie diese im Schlafzimmer.
  • Milben mögen es warm und feucht. Halten Sie die Raumtemperatur daher bei maximal 18 Grad und die Luftfeuchtigkeit bei höchstens 60 Prozent.
  • Waschen Sie die Kuscheltiere Ihrer Kinder regelmäßig bei 60 Grad. Alternativ packen Sie sie für einige Stunden in Plastiktüten ins Gefrierfach. Das vertragen die Milben nicht.
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