Wirkstoffe bei Heuschnupfen

Welche Kombination homöopathischer Mittel ist wirksam bei Heuschnupfen?

Wenn Sie Heuschnupfen mit einem natürlichen Mittel behandeln möchten, empfiehlt sich Heuschnupfenmittel DHU. Dieses Arzneimittel aus der Homöopathie enthält drei pflanzliche Inhaltsstoffe. Die Kombination der Wirkstoffe Luffa operculata D4 (Schwammgurke), Galphimia glauca D3 (Kleiner Goldregen) und Cardiospermum halicacabum D3 (Herzsame) hat sich bei der Behandlung von Heuschnupfen und ganzjährigem allergischen Schnupfen bewährt, wie eine Studie von Dr. Markus Wiesenauer zeigt. Dabei wirkt das homöopathische Mittel in der Therapie sanft und natürlich.

Homöopathie bei Heuschnupfen.

Die positiven Effekte auf das Immunsystem sind nachhaltig und lange andauernd. Die homöopathische Arznei trägt dazu bei, das überreagierende System wieder ins Gleichgewicht zu bringen. So aktiviert sie den Organismus, seine Überreaktion auf Allergene zu reduzieren. Die Folge: Allergieauslösende Stoffe werden dann vom Körper nicht mehr als „bedrohlich“ eingestuft.

Sie können Heuschnupfenmittel DHU auch bei Tierhaar- und Hausstaubmilbenallergie einsetzen, denn die Symptome sind dieselben wie beim allergischen Schnupfen. Egal, ob im Vorfeld der Saison, oder wenn es schon juckt und brennt. Von großem Vorteil ist, dass die Behandlung mit der Arznei nicht müde macht und keine nennenswerten Nebenwirkungen aufweist.

Luffa operculata D4 bei Heuschnupfen

Luffa Operculata D4: Ein wahres Heuschnupfen-Wunder in ihrer Wirkung.

Luffa operculata ist eine tropische Kletterpflanze aus der Familie der Kürbisgewächse  (Cucurbitaceae) bzw. Schwammkürbisse. Sie wird mehrere Meter groß und entwickelt herzförmige Blätter, leuchtend gelbe Blüten sowie ca. zehn Zentimeter lange Früchte. Extrakte der bei uns als Schwammgurke bekannten Luffa werden in der südamerikanischen Volksmedizin unter dem Namen Espoñjilla („Schwämmchen“) seit jeher als Naturheilmittel (Purgans, Vomitivum, Antiasthmatikum und Diuretikum) eingesetzt und dort aufgrund ihrer hohen Wirkung geschätzt.

Die Homöopathie verwendet die Substanzen der getrockneten Kürbisse der Luffa. Ärzte und Homöopathen verabreichen die pflanzlichen Extrakte als Tabletten, Tropfen, Globuli, Salbe u. a. Luffa operculata wirkt bei Patienten mit akutem, chronischem und oder mit allergischem Schnupfen bzw. mit Heuschnupfen-Symptomen. Außerdem hilft es gut bei verstopfter Nase, Borkenbildung sowie unangenehmer Trockenheit von Hals, Rachen und Zunge. Es lindert Juckreiz, Kribbeln, Brennen und die Beschwerden durch eine trockene Nasenschleimhaut. Luffa trägt auch dazu bei, die Häufigkeit der Niesanfälle zu verringern und die Nase frei zu machen.

Galphimia glauca D3: wirksam bei allergischen Schleimhauterkrankungen

Galphimia glauca D3 wirkt vor allem bei allergischen Erkrankungen der Schleimhäute

Galphimia glauca (Kleiner Goldregen) ist eine immergrüne Strauchpflanze, die in Süd- und Mittelamerika (u. a. Mexiko, Guatemala und Panama) beheimatet ist. Der spanische Botaniker Antonio José Cavanilles hat die Heilpflanze Galphimia glauca 1799 beschrieben. In der mexikanischen Volksmedizin nennt man den Kleinen Goldregen auch „noche buena“ (Gute Nacht), denn ein Ausguss aus den Blüten soll die Nerven beruhigen und Herzschmerzen lindern.

In der Mitte der 1960er Jahre wird der Apotheker Willmar Schwabe auf die antiallergische Wirkung aufmerksam und bringt bei einer Südamerika-Exkursion umfangreiches Pflanzenmaterial von Galphimia glauca aus Brasilien nach Deutschland mit. Die Pflanzenart gehört zu der Gattung der Galphimia, die etwa 28 Arten umfasst. Außerdem zählt sie zu der kleinen, noch verhältnismäßig wenig erforschten Familie der Barbadoskirschengewächse (Malpighiaceae). Der schnellwachsende, widerstandsfähige Strauch der Galphimia glauca wird etwa 1 bis 1,7 m groß und blüht gelb. Die Heilkunst verwendet als Ausgangsmaterial die getrockneten Blätter und die Stände der Blüten, die mit Alkohol verdünnt auf die gewünschte Potenz geschüttelt werden.

Homöopathen setzen Galphimia glauca in Form von Tabletten, Globuli, Tropfen oder auch als Injektionslösung ein. Homöopathen und Alternativmedizin vertrauen auf die Wirksamkeit der tropischen Pflanze, weil diese sich bei der homöopathischen Behandlung allergiebedingter Symptome, wie z. B. Schleimhauterkrankungen und ganzjährigem allergischen Schnupfen mit Niesen, Juckreiz, Kribbeln und Brennen der Nasenschleimhaut sehr gut bewährt hat. Der Extrakt aus Galphimia glauca beeinflusst ähnlich wie Luffa operculata die Schleimhäute der Nase, die des Rachens und der Nasennebenhöhlen, sodass sich die verstärkte Absonderung von Sekret spürbar reduzieren lässt. Außerdem wirken die Extrakte von Galphimia glauca gegen gerötete, geschwollene Bindehaut sowie bei Augen, die brennen oder tränen.

Cardiospermum halicacabum D3 lindert Heuschnupfen

Cardiospermum halicacabum D3 hilft vor allem bei Atemwegserkrankungen.

Ursprünglich stammt die Ballonrebe aus Amerika (Bermudas, Florida, Texas), heute ist diese im tropischen und subtropischen Afrika, Amerika und dem indischen Subkontinent weit verbreitet. Es wird vermutet, dass die wuchernde und krautige Schlingpflanze im Mittelalter zunächst als Zierpflanze nach Europa gelangt ist. Eine der ältesten Beschreibungen der Ballonrebe geht auf den deutschen Mediziner und Botaniker Leonhard Fuchs im Jahr 1543 zurück (New Kreüterbuch) – jedoch noch ohne die Erwähnung der medizinischen Vorteile für die Therapie. Der wissenschaftliche Name Cardiospermum halicacabum ist 1753 erstmals durch den schwedischen Naturforscher Carl von Linné veröffentlicht worden.

In der Mitte der 1950er Jahre führt der Apotheker Willmar Schwabe die Ballonrebe in die Homöopathie ein, indem er die ersten Exemplare aus dem damaligen Belgisch-Kongo mitbringt und kultiviert. Die deutsche Übersetzung Herzsame des lateinischen Gattungsnamens bekommt die Ballonrebe, weil die schwarzen Samen einen weißen und herzförmigen Fleck aufweisen. Cardiospermum halicacabum oder Herzsame gehört zu der Familie Sapindaceae (Seifenbaumgewächse) – die ballonartigen Früchte enthalten Saponine und schäumen im Wasser, weshalb sie als Seife genutzt werden. Die ausdauernde Kletterpflanze entwickelt viel Kraut und kann bis zu vier Meter groß werden. Cardiospermum halicacabum wird in Deutschland und in der Schweiz angebaut.

Homöopathie lindert Heuschnupfen-Symptome natürlich.

In der Homöopathie verwendet man für die Urtinktur frische Pflanzenteile, Blüten und Samen. Der aus Cardiospermum halicacabum gewonnene Wirkstoff hat sich besonders bei der Behandlung und Linderung von entzündlich-allergischen Erkrankungen der Atemwege bewährt, wie zum Beispiel Heuschnupfen und starkem Juckreiz. Aufgrund der hohen Wirksamkeit verwenden Homöopathen Mittel mit dieser Substanz auch bei entzündlichen und allergiebedingten Erkrankungen der Haut oder Ekzemen, Nesselsucht und -fieber, Neurodermitis, Schuppenflechte, Schuppen, Insektenstichen, Verbrennungen auf der Haut sowie Rheumatismus. So ist der Wirkstoff z.B. auch in der homöopathischen Salbe/Creme Halicar enthalten, die bei juckenden Hautauschlägen, wie z.B. Neurodermitis, eingesetzt wird.

Heilpflanzen in höchster Qualität, biologisch angebaut

Bei der Produktion der Heilmittel legt die DHU größte Sorgfalt auf die Auswahl, Reinheit und Qualität der Ausgangsstoffe. Die verwendeten Arzneipflanzen stammen überwiegend aus eigenem Anbau (terra medica) oder Wildsammlung.

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